Nachtlinsen - Orthokeratologie

 

 Orthokeratologie modelliert die  obersten Zellschichten der Hornhaut (Cornea) des Auges mittels einer speziellen formstabilen Kontaktlinse (Orthokeratologie-Linse).

Diese besteht aus einem extrem sauerstoffdurchlässigen Material und wird normalerweise über Nacht getragen.
Währen der Schlafphase korrigiert sie die Fehlsichtigkeit direkt auf der Hornhaut durch hydrostatische Kräfte für einen bestimmten Zeitraum.
Eine Volumenabnahme der zentralen obersten Hornhautzellen ist für die Abflachung der Hornhaut verantwortlich, wodurch eine Kurzsichtigkeit bis etwa -5 dpt (In günstigen Fällen auch weit darüber hinaus) ausgeglichen werden kann.


So ist ein klares Sehen am Tag ohne jegliche Sehhilfe möglich.

Im Gegensatz zur Augenlaserbehandlung ist die Orthokeratologie ein reversibler Vorgang. Wird die Behandlung beendet, nimmt die Hornhaut nach kurzer Zeit (ca. 14 Tage) wieder ihre ursprüngliche Gestalt an.
Nach heutigem Wissensstand ist diese Rückbildung vollständig reversibel und geschieht ohne nachweisbare Veränderung der Hornhautzellen.

Medikamente sind nicht erforderlich, das Verfahren ist schmerzfrei.

 

  • Linsentragen über Nacht, „freies“ Sehen tagsüber
  • Sicher und schnell bis ca. sph. –5.00 dpt cyl –1.25 dpt
  • Ca. 60 – 70% Myopieverlust nach der 1. Nacht
  • Volle Korrektur nach 3 – 5 Nächten
  • Stabil nach ca. 1 Monat
  • Voll reversibel und nicht invasiv
  • Anpassung meist mit nur einem Linsenpaar möglich

 

 

 FAQ

 

 

 

  

Orthokeratologiellinse

 

 

 

 

 

4 unterschiedliche Zonen kennzeichnen eine Nachtlinse

  • zentrale Rückflächenzone
    (bestimmt die Höhe der Myopiekorrektion)
  • 1. reverse Kurve (Tränenreservoir)
  • 2. reverse Kurve (asphärische Auflagezone)
  • Bevel

 

Orthokeratologie

 

Zielgruppe:

  • Kurzsichtige bis ca. -5,00 dpt
  • Wunsch nach "freiem Sehen" ohne Brille oder Kontaktlinse
  • Vorbehalte gegenüber irreversibler LASIK-Korrektur
  • Trockenheitsprobleme beim Linsentragen tagsüber
  • Verlangsamung des Kurzsichtigkeitswachstums bei Kindern